22.08.2018

Mitgliederversammlung des OVB Frankfurt

Die Vorsitzende des VL-Ortsverbands Frankfurt, Anke Heß, hatte die Frankfurter Mitglieder zu einer Versammlung am 1. August 2018 ab 15.30 Uhr in den Sitzungsraum unseres VL-Büros eingeladen.
Diese Versammlung sollte ursprünglich schon im 1. Halbjahr stattfinden, musste aber wegen der Betriebsratswahlen mehrfach verschoben werden.


Anke Heß © Heß Vereinigung Luftfahrt

Anke Heß begrüßte die leider wieder geringe Anzahl von Mitgliedern und dankte den Anwesenden umso mehr für ihr Erscheinen.

Die Vorsitzende legte Ihren Bericht zu den Aktivitäten des Jahres 2017 vor und ging auch auf die jüngsten Ereignisse ein. Dazu gehörte die Verlagerung der Räder- und Bremsenwerkstatt nach Frankfurt Ost , die neue AT-Vereinbarung und Verlagerungen von Engineering Arbeiten nach Budapest. NLS (New Leadership Structure) und die damit verbundene Umstrukturierung der LHT waren weitere Themen.

Die Vorbereitungen und Durchführung der Konzern-AR-Wahlen und der Betriebsratswahlen bildeten den Schwerpunkt ihres Berichts.

In der Aussprache konzentrierten sich die Diskussionsbeiträge auf das Ergebnis der BR-Wahlen.

So bleibt es unerklärlich, warum die ver.di-Fraktion (6 Mandate) des DLH-Betriebsrats Frankfurt eine „Koalition“ ausgerechnet mit der AGiL (8 Mandate), den Unabhängigen (5 Mandate) sowie mit sTARs und „Neue Wege“ (jeweils ein Mandat) gebildet hatte, statt mit dem eigentlichen Wahlsieger VL/VB (Vereinigung Luftfahrt und Vereinigung Boden 12 Mandate) eine ver.di-Mehrheit im 33-köpfigen Gremium zu bilden.

Als einer der Gründe für das schlechte Abschneiden der ver.di/VL bei der Wahl zum LHT-Betriebsrat Frankfurt (7 Mandate) gegenüber der TGL (14 Mandate) scheint der kurz vor der Wahl abgeschlossene „gefühlt schlechte“ Vergütungstarifvertrag und die Unkenntnis eines Teils der Wähler, dass der Betriebsrat nicht gleich Gewerkschaft ist. Erstaunlich bleibt aber, wie die TGL mit seit über 10 Jahren fortgesetzten „leeren“ Versprechungen immer noch so viele Wähler überzeugen konnte.

Im Zusammenhang mit den Wahlen wurden auch Wege erörtert, wie wir aus dem Dilemma „konkrete Ergebnisse gegen leere Versprechen“ herauskommen können.

Der herausragende Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Ortsverbandsvorstands, der in Frankfurt traditionell nur aus einer/einem Vorsitzenden und einer/einem Stellvertreter/in besteht.

Vorausgegangen war die einstimmige Entlastung des amtierenden Vorstands Anke Heß und Günther Veith für das Geschäftsjahr 2017 und die Wahl von Reinhard Bindzum Wahlleiter.

Anke Heß wurde für die Wiederwahl zur Vorsitzenden vorgeschlagen. Weitere Vorschläge wurden nicht unterbreitet. Eine geheime Wahl wurde nicht gefordert. So ließ der Wahlleiter per Akklamation abstimmen. Anke wurde erneut einstimmig gewählt und nahm nach Befragen das Amt an. Die Anwesenden gratulierten Anke zur erneuten Übernahme des Amtes und sie dankte für das Vertrauen, das ihr die Mitglieder schon über so viele Jahre entgegen bringen.

Birgit Heyer und Bernhard Fritz wurden als Kandidaten für die Stellvertretung vorgeschlagen. In geheimer Wahl konnte Birgit Heyer die Mehrheit für sich verbuchen und nahm nach Befragung das Amt an.

Da keine Anträge an die Versammlung gestellt wurden, beendete die alte und neue Vorsitzende die Sitzung um 17.05 Uhr mit Dank an Günther Veith (der nicht wieder kandidiert hatte) für die vielen Jahre der Zusammenarbeit und Dank an die Teilnehmer, die bei tropischen Temperaturen den Weg nach Groß-Gerau auf sich genommen hatten.


Mitgliederversammlung Autor: Werner Langendörfer
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